
Datensicherheit ist eines der zentralen Themen in der heutigen Business-IT – besonders im Übersetzungsgeschäft. Denn die Übertragung von Verträgen, sensiblen Unterlagen und Kundendaten muss jederzeit zuverlässig und absolut sicher erfolgen.
Der jüngste Fall des Filesharing-Dienstes WeTransfer zeigt, dass Vertrauen in etablierte Anbieter schnell erschüttert werden kann: Das Unternehmen plante, sich weltweit umfassende Rechte an hochgeladenen Dateien einzuräumen, unter anderem zur Verbesserung von KI-Modellen. Nach massiver Kritik ruderte WeTransfer zurück und strich die Klausel wieder aus den geänderten AGB. Eines macht der Vorfall jedoch deutlich: Wer sensible Daten über externe Plattformen teilt, ist von wechselnden AGB abhängig – und riskiert, dass sich die Spielregeln über Nacht ändern. Und damit auch die Bedingungen für den Schutz vertraulicher Daten.
Die Frage ist: Wie können Daten sicher und unkompliziert übertragen werden, ohne dass wechselnde AGB die Kontrolle gefährden?
Im Juni 2025 kündigte der bekannte Filesharing-Dienst WeTransfer Änderungen seiner Nutzungsbedingungen an. Ab 8. August wollte sich das Unternehmen umfassende Rechte an allen hochgeladenen Dateien einräumen, um diese Daten unbefristet und kostenlos nutzen zu können.
Die Reaktionen sprachen Bände: Viele Nutzer, Medien und Datenschutzbeauftragte kritisierten die Pläne als Gefahr für die Vertraulichkeit sensibler Daten. Nach der öffentlichen Kritik ruderte WeTransfer zurück und strich die entsprechende Klausel wieder aus den AGB. In einer Mitteilung betonte das Unternehmen, man habe die Bedenken der Nutzer ernstgenommen. Der Vorfall wirft Fragen auf: Handelt es sich um einen Einzelfall? Oder könnten auch andere Anbieter ihre Geschäftsbedingungen schnell und einseitig zu ihren Gunsten ändern?
Allgemeine Geschäftsbedingungen liest kaum jemand vollständig – meist werden sie nur überflogen. Dabei sind sie oft maßgeblich dafür, ob vertrauliche Informationen geschützt bleiben oder im Zweifel sogar mit Dritten geteilt werden dürfen.
In ihren AGB können Anbieter weitreichende Rechte festschreiben – und mit der Zustimmung der Nutzer werden diese Bedingungen verbindlich. Dabei gilt: AGB müssen klar und transparent formuliert sein. Erlaubt sind beispielsweise Regelungen zu Vertrag, Preisen, Lieferung oder Haftung. Unzulässig sind hingegen Klauseln, die Nutzer unangemessen benachteiligen – etwa pauschale Haftungsausschlüsse, überraschende Bestimmungen oder verkürzte Verjährungsfristen.
Bei Diensten wie WeTransfer gilt: Wer sich erstmals registriert oder eine Datei hochlädt, stimmt den AGB aktiv zu – meist durch ein Häkchen oder einen Klick. Werden die AGB später geändert, passiert die Zustimmung stillschweigend: Nutzt man den Dienst nach der Änderung einfach weiter, gelten die neuen Bedingungen automatisch.
Genau hier liegt das Problem: Wer einen Dienst über längere Zeit nutzt, nimmt Änderungen der AGB oft gar nicht bewusst wahr. Doch mit jeder neuen Klausel können sich auch die Spielregeln für vertrauliche Daten ändern – bis hin zu Zugriffsrechten auf gespeicherte oder übertragene Dateien. Für Unternehmen, die mit Kundendaten, Konstruktionsplänen oder sensiblen Dokumenten arbeiten, ist das ein erhebliches Risiko. AGB sind deshalb keine juristische Nebensache. Denn wer sie übersieht, riskiert die Kontrolle über geschäftskritische Informationen – und im schlimmsten Fall auch das Vertrauen der eigenen Kunden und Geschäftspartner.
Externe Filesharing-Dienste sind erst mal komfortabel, denn Dateien lassen sich schnell hochladen und die jeweiligen Links schnell verschicken. Aber: Für Unternehmen entsteht dabei nicht selten ein Sicherheitsrisiko. Die Herausforderungen:
Beim Self-Hosting liegt die Anwendung nicht in der Cloud eines Drittanbieters, sondern auf der eigenen Infrastruktur, zum Beispiel auf einem firmeneigenen Server oder einem sicheren Hosting-Account. Die Vorteile:
Cloud-Dienste sind komfortabel und benutzerfreundlich. Wenn Sie aber mit sensiblen Informationen arbeiten und Daten maximal schützen wollen, ist ein selbst gehosteter Sharing-Dienst mit DSGVO-konformer Dateiübertragung die beste Option.
Datashare ist die sichere Datasharing-Alternative von Transline und basiert auf der Open-Source-Anwendung ProjectSend. Unser Self-Hosting-Dienst ist die ideale Lösung für Transline Kunden, die einen hohen Anspruch an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit stellen. Alle Prozesse und unsere Infrastruktur sind nach ISO 27001 zertifiziert – für nachweislich höchste Standards in Sachen Informationssicherheit.
So erfüllt Datashare alle Anforderungen an DSGVO-konformes Filesharing und bietet Transline Kunden eine verlässliche Lösung für den sicheren Umgang mit sensiblen Informationen. Mit unserer Lösung behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten – in einer Anwendung, die Sicherheit, Compliance und Benutzerfreundlichkeit verbindet.
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