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Alternative zu WeTransfer & Co.: Wie Transline Datashare vertrauliche Daten schützt

23.09.2025
Vertrauliche Daten über WeTransfer & Co. verschicken? Klingt praktisch – kann aber teuer werden. Denn geänderte AGB, fehlende Kontrolle und Sicherheitslücken machen viele Filesharing-Dienste zum Risiko für Unternehmen. Wie lässt sich Datentransfer wirklich sicher, DSGVO-konform und zugleich einfach gestalten?
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Der Fall WeTransfer wirft Fragen zum sicheren Datentransfer auf.

WeTransfer und die AGB-Falle

Datensicherheit ist eines der zentralen Themen in der heutigen Business-IT – besonders im Übersetzungsgeschäft. Denn die Übertragung von Verträgen, sensiblen Unterlagen und Kundendaten muss jederzeit zuverlässig und absolut sicher erfolgen.

Der jüngste Fall des Filesharing-Dienstes WeTransfer zeigt, dass Vertrauen in etablierte Anbieter schnell erschüttert werden kann: Das Unternehmen plante, sich weltweit umfassende Rechte an hochgeladenen Dateien einzuräumen, unter anderem zur Verbesserung von KI-Modellen. Nach massiver Kritik ruderte WeTransfer zurück und strich die Klausel wieder aus den geänderten AGB. Eines macht der Vorfall jedoch deutlich: Wer sensible Daten über externe Plattformen teilt, ist von wechselnden AGB abhängig – und riskiert, dass sich die Spielregeln über Nacht ändern. Und damit auch die Bedingungen für den Schutz vertraulicher Daten.

Die Frage ist: Wie können Daten sicher und unkompliziert übertragen werden, ohne dass wechselnde AGB die Kontrolle gefährden?

Was ist bei WeTransfer passiert?

Im Juni 2025 kündigte der bekannte Filesharing-Dienst WeTransfer Änderungen seiner Nutzungsbedingungen an. Ab 8. August wollte sich das Unternehmen umfassende Rechte an allen hochgeladenen Dateien einräumen, um diese Daten unbefristet und kostenlos nutzen zu können.

Die Reaktionen sprachen Bände: Viele Nutzer, Medien und Datenschutzbeauftragte kritisierten die Pläne als Gefahr für die Vertraulichkeit sensibler Daten. Nach der öffentlichen Kritik ruderte WeTransfer zurück und strich die entsprechende Klausel wieder aus den AGB. In einer Mitteilung betonte das Unternehmen, man habe die Bedenken der Nutzer ernstgenommen. Der Vorfall wirft Fragen auf: Handelt es sich um einen Einzelfall? Oder könnten auch andere Anbieter ihre Geschäftsbedingungen schnell und einseitig zu ihren Gunsten ändern?

Warum AGB mehr sind als das „Kleingedruckte“

Allgemeine Geschäftsbedingungen liest kaum jemand vollständig – meist werden sie nur überflogen. Dabei sind sie oft maßgeblich dafür, ob vertrauliche Informationen geschützt bleiben oder im Zweifel sogar mit Dritten geteilt werden dürfen.

Zum rechtlichen Hintergrund

In ihren AGB können Anbieter weitreichende Rechte festschreiben – und mit der Zustimmung der Nutzer werden diese Bedingungen verbindlich. Dabei gilt: AGB müssen klar und transparent formuliert sein. Erlaubt sind beispielsweise Regelungen zu Vertrag, Preisen, Lieferung oder Haftung. Unzulässig sind hingegen Klauseln, die Nutzer unangemessen benachteiligen – etwa pauschale Haftungsausschlüsse, überraschende Bestimmungen oder verkürzte Verjährungsfristen.

Bei Diensten wie WeTransfer gilt: Wer sich erstmals registriert oder eine Datei hochlädt, stimmt den AGB aktiv zu – meist durch ein Häkchen oder einen Klick. Werden die AGB später geändert, passiert die Zustimmung stillschweigend: Nutzt man den Dienst nach der Änderung einfach weiter, gelten die neuen Bedingungen automatisch.

Genau hier liegt das Problem: Wer einen Dienst über längere Zeit nutzt, nimmt Änderungen der AGB oft gar nicht bewusst wahr. Doch mit jeder neuen Klausel können sich auch die Spielregeln für vertrauliche Daten ändern – bis hin zu Zugriffsrechten auf gespeicherte oder übertragene Dateien. Für Unternehmen, die mit Kundendaten, Konstruktionsplänen oder sensiblen Dokumenten arbeiten, ist das ein erhebliches Risiko. AGB sind deshalb keine juristische Nebensache. Denn wer sie übersieht, riskiert die Kontrolle über geschäftskritische Informationen – und im schlimmsten Fall auch das Vertrauen der eigenen Kunden und Geschäftspartner.

Externe Sharing-Dienste: Risiko für Unternehmen

Externe Filesharing-Dienste sind erst mal komfortabel, denn Dateien lassen sich schnell hochladen und die jeweiligen Links schnell verschicken. Aber: Für Unternehmen entsteht dabei nicht selten ein Sicherheitsrisiko. Die Herausforderungen:

  • Datenschutzkonformität (nach DSGVO): Viele Anbieter speichern Dateien auf unsicheren Servern, beispielsweise außerhalb der EU. Die Datenschutzkonformität ist so nicht zuverlässig gewährleistet.
  • Keine Kontrolle über Speicherorte: Unternehmen wissen oft nicht, wo ihre Daten tatsächlich landen. Eine Änderung der AGB (wie im Fall von WeTransfer) kann bedeuten, dass vertrauliche Informationen plötzlich anderweitig genutzt werden.
  • Unsicherheit bei sensiblen Kundendaten: Kundenvertrauen ist wesentlich für den Geschäftserfolg. Wenn Kundendaten – beispielsweise sensible Bankdaten oder Patientenakten – veruntreut werden, drohen Imageschäden und rechtliche Konsequenzen.

Self-Hosting für mehr Datensouveränität

Beim Self-Hosting liegt die Anwendung nicht in der Cloud eines Drittanbieters, sondern auf der eigenen Infrastruktur, zum Beispiel auf einem firmeneigenen Server oder einem sicheren Hosting-Account. Die Vorteile:

  • Volle Kontrolle: Sie bestimmen selbst, wo Ihre Daten gespeichert werden, wer Zugriff hat und wie lange Dateien gespeichert werden.
  • Kein Drittanbieterzugriff: Nur autorisierte Personen innerhalb des Unternehmens oder ausgewählte Kunden erhalten Rechte.
  • Transparenz: Ein detailliertes Logging zeigt jederzeit, wer Dateien hoch- oder heruntergeladen hat.

Cloud-Dienste sind komfortabel und benutzerfreundlich. Wenn Sie aber mit sensiblen Informationen arbeiten und Daten maximal schützen wollen, ist ein selbst gehosteter Sharing-Dienst mit DSGVO-konformer Dateiübertragung die beste Option.

7 gute Gründe für Datashare
Die Transline Lösung für sicheren Datentransfer

Datashare ist die sichere Datasharing-Alternative von Transline und basiert auf der Open-Source-Anwendung ProjectSend. Unser Self-Hosting-Dienst ist die ideale Lösung für Transline Kunden, die einen hohen Anspruch an Sicherheit und Nachvollziehbarkeit stellen. Alle Prozesse und unsere Infrastruktur sind nach ISO 27001 zertifiziert – für nachweislich höchste Standards in Sachen Informationssicherheit.

Die wichtigsten Funktionen von Datashare:

  1. Keine Weitergabe an Dritte, keine KI-Nutzung
    Ihre Daten bleiben ausschließlich bei Transline. Weder werden sie an Dritte weitergegeben noch für das Training von KI-Systemen verwendet – 100 % Transparenz und Datensouveränität.
  2. Sensible Daten sicher verwahren
    Mit Datashare sind Ihre Dateien geschützt: Die Anwendung wird bei Transline gehostet, sodass alle hochgeladenen Dateien in unserem eigenen Bereich und unter unserer Kontrolle bleiben – ganz ohne Drittanbieter.
  3. Dateien teilen
    Hochgeladene Dateien können einzelnen Nutzern oder Nutzergruppen zugewiesen werden. So lassen sich Projekte klar strukturieren. Datashare deckt sämtliche Anforderungen an professionelles Filesharing ab.
  4. Rollen- und Rechtevergabe
    Sie bestimmen, wer was darf: Dank flexibler Rollen- und Rechtevergabe lassen sich Zugriffe gezielt steuern, sowohl für einzelne Nutzer als auch für ganze Gruppen.
  5. Uploads und Downloads
    Datashare ist keine Einbahnstraße: Als Transline Kunde können Sie Dateien sowohl in Ihren eigenen Bereich hochladen als auch aus unserem Bereich herunterladen.
  6. Detaillierte Protokolle aller Aktivitäten
    Mit Datashare behalten unsere Administratoren jederzeit den Durchblick: Ein detailliertes Protokoll zeigt alle Vorgänge im System – etwa, wer Dateien hochlädt, herunterlädt oder bearbeitet. So bleibt alles dokumentiert und nachvollziehbar.
  7. Automatisches Ablaufdatum
    Mit Datashare legen Sie ein Verfallsdatum für Ihre Uploads fest. Nach Ablauf dieser Frist werden die Dateien automatisch gelöscht – ein Plus an Sicherheit und Übersichtlichkeit.

So erfüllt Datashare alle Anforderungen an DSGVO-konformes Filesharing und bietet Transline Kunden eine verlässliche Lösung für den sicheren Umgang mit sensiblen Informationen. Mit unserer Lösung behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten – in einer Anwendung, die Sicherheit, Compliance und Benutzerfreundlichkeit verbindet.

Datashare jetzt nutzen

FAQ: AGB und sicherer Datentransfer

Sicherer Datentransfer braucht klare Regeln: Mit Self-Hosting-Lösungen wie Transline Datashare behalten Unternehmen volle Kontrolle über ihre Dateien. In unseren FAQ zeigen wir, wie DSGVO-konformes Filesharing funktioniert und welche Vorteile eine Lösung „made in Germany“ bietet. Noch Fragen offen? Wir helfen Ihnen gern persönlich weiter.
Direkt Kontakt aufnehmen

Welche Rolle spielen die AGB beim Filesharing?

Die AGB legen fest, wie Anbieter mit hochgeladenen Dateien umgehen und welche Rechte die Nutzer haben. Sie entscheiden auch über die Sicherheit beim Datentransfer.

Wie sicher ist Filesharing?

Die Sicherheit hängt vom Anbieter und seinen Schutzmaßnahmen ab. Zu den Grundlagen gehören starke Verschlüsselung und transparente Datenschutzrichtlinien. Doch auch die AGB spielen eine wichtige Rolle: Sie können regeln, ob Dateien vertraulich bleiben oder für andere Zwecke – etwa KI-Training – genutzt werden dürfen.

Wer haftet bei Filesharing?

In Deutschland haftet grundsätzlich die Person, die Inhalte hochlädt. Für Unternehmen bedeutet das: Auch bei internen Prozessen oder im Umgang mit sensiblen Kundendaten kann die Verantwortung schnell beim Verantwortlichen oder sogar beim Unternehmen selbst liegen. Umso wichtiger ist es, auf sichere Filesharing-Lösungen zu setzen, die Compliance, Zugriffskontrolle und klare Verantwortlichkeiten gewährleisten.

Wer hat alles Zugriff auf hochgeladene Dateien?

Bei einer Self-Hosting-Lösung verbleiben hochgeladene Dateien ausschließlich in der Infrastruktur und sind nur für autorisierte Nutzer zugänglich. Externe Filesharing-Anbieter wie WeTransfer oder Dropbox speichern Daten dagegen oft auf Servern außerhalb der EU – mit Risiken für Datenschutz und DSGVO-Compliance. Self-Hosting garantiert Ihnen volle Kontrolle und sicheren Datentransfer.

Wo liegen die Daten physisch, wenn ich Datashare nutze?

Mit Transline Datashare wissen Sie jederzeit, wo Ihre Daten liegen: ausschließlich auf unseren eigenen Servern in unserer sicheren Infrastruktur. Es gibt keine Auslagerung an Drittanbieter oder Cloud-Dienste im Ausland. So bleibt die Datenhaltung transparent, DSGVO-konform und vollständig unter Ihrer Kontrolle.

Werden meine Daten durch Dritte oder für KI-Training genutzt?

Mit Transline Datashare behalten Sie die volle Kontrolle: Ihre Daten werden weder an Dritte weitergegeben noch für KI-Trainings oder andere externe Zwecke genutzt. Anders als bei manchen internationalen Filesharing-Anbietern, deren AGB solche Nutzungen erlauben können, bleibt bei Datashare der Zugriff strikt auf Ihr Unternehmen beschränkt.
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