Griechisch im Wandel der Zeit

Griechisch hat eine Schrifttradition von 3400 Jahren. Mit Ausnahme der chinesischen Sprache ist keine andere lebende Sprache über eine so lange Zeit schriftlich überliefert.

Griechisch ist die einzige Sprache in der Europäischen Union, die nicht das lateinische Alphabet verwendet bzw. als Grundlage nimmt. Deshalb sind auf den Euro-Scheinen neben dem lateinischen Schriftzug auch noch die griechischen Schriftzeichen abgedruckt.

Die Bedeutung der griechischen Sprache ist nicht zu unterschätzen. Die westliche Kultur wurde maßgeblich von der Kultur des antiken Griechenlands geprägt. Einige der wichtigsten Werke der Weltgeschichte, wie die Schriften von Platon und Aristoteles oder das Neue Testament, wurden auf Altgriechisch verfasst. Eine Vielzahl von altgriechischen Wörtern haben als Fremdwörter Eingang in alle europäischen Sprachen gefunden.

Im Verlauf der Jahrtausende hat sich die griechische Sprache vielfach in der Aussprache geändert, die Orthografie blieb jedoch weitgehend konstant. Die mehr als 2000 Jahre alten Akzente und Symbole für Hauchlaute wurden noch bis vor kurzem verwendet. Erst in jüngster Zeit wurden die Hauchzeichen abgeschafft und die Akzente durch ein einziges Zeichen (Tonos) ersetzt, das die betonte Silbe anzeigt. Insbesondere literarische Texte werden jedoch bis heute oft noch mit Hauchzeichen und Akzenten gedruckt.

Heute wird Griechisch von ca. 12 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen 10,5 Millionen in Griechenland leben und 700.000 auf Zypern. Griechisch ist eine der 23 Amtssprachen der Europäischen Union.

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