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Francesco Falcone – Branchenmanager Medizintechnik

4 Tipps für Qualität und Sicherheit bei medizintechnischen Fachübersetzungen

von Francesco Falcone

Treffen Sie Transline bei der MedtecLIVE with T4M am VDMA Gemeinschaftsstand 124b.

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Die internationale Produkteinführung bedingt in der Medizintechnik immer auch die Übersetzung aller für Zulassung und Vertrieb erforderlichen Dokumentationen. Aber was können Hersteller konkret tun, um Qualität und Anwendersicherheit auch in den Sprachversionen sicherzustellen?

#1 – Ausgangstextoptimierung

Schon beim Erstellen der Quelltexte entscheidet sich, wie aufwändig oder reibungslos der Übersetzungsprozess ablaufen wird. Wer übersetzungsgerecht schreibt, spart von vornherein viel Mehraufwand und sorgt für bestmögliche Qualität in allen Zielsprachen. Denn inkonsistent verwendete Sprachwendungen und Fachbegriffe verunsichern nicht nur den Übersetzer, sondern letztlich auch den Anwender. Das konsequente Einhalten von Schreibregeln hingegen reduziert nicht nur den Übersetzungsaufwand, sondern sorgt für sichere und anwenderfreundliche Texte über alle Sprachgrenzen hinweg.

#2 – Terminologiemanagement

Texte werden unternehmensweit in verschiedenen Abteilungen erstellt, oftmals sogar über Landesgrenzen hinweg. Das Festlegen eines einheitlichen Corporate Wordings, einer verbindlichen Firmen-Terminologie, sorgt daher nicht nur beim Übersetzen für mehr Klarheit – wenn von der Produktentwicklung bis zum Marketing alle die gleiche Sprache sprechen, steigert das die Qualität und Verständlichkeit der ausgangs- und zielsprachlichen Dokumentation.

#3 – TM-Pflege

Computergestützte Übersetzungstools finden, was das menschliche Auge übersieht: Sie helfen dabei, sämtliche Vorgaben nebst Terminologie konsequent einzuhalten. Identische Inhalte werden dem Übersetzer automatisiert zur Wiederverwendung vorgeschlagen und somit einheitlich übersetzt. Möglich macht das eine Übersetzungsdatenbank, das Translation Memory. Durch den Einsatz mehrerer Dienstleister, den Einsatz neuer Tools oder inkonsistente Ausgangstexte können sich aber Dubletten, Zahlen- oder Tagfehler sowie unvollständige Segmente einschleichen. Eine regelmäßige TM-Analyse und -bereinigung sorgt für maximalen Nutzen und Werterhalt des Translation-Memorys – und eine zuverlässig hohe Qualität der Sprachversionen.

#4 – Vier-Augen-Prinzip

Ein hohes Qualitätsbewusstsein ist gerade in der Medizintechnik essenziell, um eine Fehlverwendung und daraus resultierende Schäden zu vermeiden. Auch die EU-MDR fordert eine korrekte und gut verständliche Übersetzung. Das heißt konkret, dass nach dem Eigenlektorat durch den qualifizierten Übersetzer selbst zusätzlich ein Lektorat durch einen ebenso qualifizierten Korrekturleser durchgeführt werden sollte. Dieses Vier-Augen-Prinzip gemäß ISO 17100 stellt sicher, dass alle Inhalte verständlich, eindeutig und einheitlich formuliert sind – in jeder Zielsprache.

Language Consulting im Rahmen der MedtecLIVE with T4M

Sie wollen wissen, wie wir Sie bei der Umsetzung dieser Tipps unterstützen und Ihr Sprachenmanagement so einfach und sicher wie möglich machen? Dann treffen Sie unseren Medtech-Experten Francesco Falcone in Stuttgart am VDMA Gemeinschaftsstand 124b.

3. – 5. Mai 2022

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Francesco Falcone – Branchenmanager Medizintechnik

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