Besonderheiten einer Tschechisch-Übersetzung

Die Umgangssprache in Tschechien (obecná čeština) hebt sich von der Schriftsprache (spisovná čeština) ab. Es handelt sich dabei nicht um einen örtlichen Dialekt, sondern um die gesprochene Sprache. Für diese Umgangssprache gibt es fast keine schriftlichen Grundlagen. Tschechisch-Übersetzungen können deshalb nur die sprachliche Ebene umfassen, wie sie in den Medien und im Kontakt mit Nichtmuttersprachlern benutzt wird.

Die Aussprache des Tschechischen gilt im Deutschen als schwierig, weil "r" und "l" eigene Silben bilden können. Dadurch sind Sätze wie "Strč prst skrz krk" möglich, die offensichtlich keine Vokale enthalten. "Strč prst skrz krk" (Dt.: "Steck den Finger durch den Hals"), ist ein tschechischer und slowakischer Zungenbrecher, der im Sprachunterricht für Nichtmuttersprachler oftmals benutzt wird, um die Aussprache der slawischen Wörter in diesen Sprachen zu üben.

Tschechisch wird von ca. 12 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen (Stand 1999), von denen ca. 10 Millionen in Tschechien leben. Seit dem 1. Mai 2004 ist Tschechisch eine Amtssprache der Europäischen Union.

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