Dänisch und die skandinavische Sprachgemeinschaft

Die heutigen skandinavischen Schriftsprachen, und hier insbesondere Dänisch, Norwegisch und Schwedisch, stehen einander näher, als die am stärksten abweichenden Dialekte des jeweiligen Landes. Die Übereinstimmungen im Wortschatz liegen im Fall von Dänisch und Norwegisch bei über 95 %, bei Dänisch und Schwedisch um 85-90 %. Aus sprachwissenschaftlicher Sicht könnten Dänisch, Schwedisch und Norwegisch als Dialekte derselben Sprache angesehen werden, da die Sprachen gegenseitig verständlich sind. Aus politischer und kultureller Tradition wurde jedoch an drei eigenständigen Sprachen festgehalten.

In neuester Zeit kommt es vor, dass sich viele Skandinavier auf Englisch unterhalten.

Dänisch entwickelte sich gemeinsam mit dem Schwedischen und Norwegischen aus einer urnordischen Sprache heraus. Die Länder standen durch die Jahrhunderte hindurch immer in enger politischer, kultureller und wirtschaftlicher Verbindung. Heute stehen die Sprachen des "kontinentalen" Skandinavien im Gegensatz zum Inselskandinavischen auf den Färöern und Island, deren Sprachen ein altertümliches Gepräge behalten haben.

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