Die Transline Geschichte

Wer wir sind – und was wir vor mehr als 30 Jahren einmal waren

Wie auch immer sich die Zukunft gestaltet, wir gehen mit. Und übersetzen große Wortvolumen in möglichst kurzer Zeit. Es ist viel passiert bei Transline: von den einst sympathisch handgemachten Übersetzungen mit Schreibmaschine und Netzwerkkabel durch den Garten – bis zum heutigen Hidden Champion.

Und auch die Welt hat sich weitergedreht: Der digitale Amazon-Assistent „Alexa“ lernt über das Zuhören in vielen unterschiedlichen Sprachen, klug auf Folgefragen zu antworten. Die Generation Online-Shopper erledigt Bestellvorgänge größtenteils nur noch übers Internet. Weltweit. Und Transline Übersetzer sind maßgeblich beteiligt.

1974 – 1980
1981 – 1982
1985
1986
1990
1992 – 1993
1995
1993 – 1998
1999
2002 – 2003
2006 – 2007
2009
2012
2014
2015
2016
2017
2018
2019
Heute
Morgen

1974 – 1980

Per „Adlersuchsystem“ auf der guten alten Schreibmaschine

Schon neben seinem Ingenieurstudium übersetzt er erste Texte. Und bringt sie mit seiner Kofferschreibmaschine zu Papier. Noch ist es das große Hobby von Wolfgang Sturz. Der Mann mit deutscher Nationalität und niederländischem Abitur, aufgewachsen in Suriname, beherrscht gleich mehrere Sprachen. So ernährt er gemeinsam mit seiner ebenfalls zweisprachigen Frau die frisch gegründete Familie.

1981 – 1982

Der erste PC hält Einzug

Das junge Textpionier-Ehepaar Sturz investiert: Stolze 30.000 D-Mark kostet der erste PC plus Typenraddrucker. Ihre Übersetzungen übertragen sie als Datenfiles mittels Akustikkoppler über den analogen Telefonanschluss. Das Netzwerk der Sprachen, ein Pool aus freiberuflichen Übersetzern, entsteht.

1985

Forschen, übersetzen, dolmetschen

Parallel zum Business forscht der technikaffine, mittlerweile diplomierte Ingenieur, wie die Automatisierung mit Industrierobotern funktioniert. Nebenbei legt er die staatliche Prüfung als Übersetzer und Dolmetscher ab. Edith Sturz baut derweil die Verwaltung auf und das Netzwerk aus. Wolfgang Sturz promoviert zum Dr.-Ing.

1986

Sindelfingen: Qualität und Prozesse stimmen

Wolfgang Sturz verabschiedet sich vom Maschinenbau, das Paar gründet in Sindelfingen sein eigenes Unternehmen: „Dr. Sturz – technische und wissenschaftliche Fachübersetzungen“. Neben vielen anderen Investitionen kaufen sie ihr erstes Faxgerät. Für 12.000 D-Mark. Beide sind überzeugt: Wenn man mit Übersetzungen Geld verdienen will, müssen Qualität, Prozesse und Termintreue stimmen. Dieser Anspruch erweist sich als wesentlicher Motor für den Erfolg.

1990

Die erste Mitarbeiterin – das Unternehmen wächst

Ausgebildete Technische Redakteure, die komplexe Geräte verständlich erklären, gibt es keine. Sturz initiiert deshalb zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure eine Seminarreihe für Konstrukteure in Stuttgart. Er bringt ihnen das übersetzungsgerechte Schreiben von Betriebsanleitungen bei. So gewinnt er ungeplant treue Kunden. Die erste Mitarbeiterin wird eingestellt. Translation Memorys feiern Premiere – mit Trados, damals noch in der DOS-Version, einem ersten Hilfsmittel für die computergestützte Übersetzung.

1992 – 1993

Chatten und Mailen – die Zukunft beginnt

CompuServe revolutioniert die Kommunikation: einwählen, chatten, mailen und Übersetzungsdaten per Up- und Download übertragen. Die monatliche Telefonrechnung: 8.000 D-Mark und mehr. Alles noch nicht internetbasiert, aber ein echter Fortschritt. Der Startup ist gelungen – Edith Sturz, die Mitbegründerin, erfüllt sich ihren Jugendtraum: Sie beginnt ihr Medizinstudium, promoviert und gründet in Folge eine eigene Praxis für Allgemeinmedizin.

1995

Reutlingen: Netzwerkkabel im Garten

Das Unternehmen, mittlerweile nach Reutlingen gezogen, ist ausgerichtet auf Wachstum. Zunächst in eine, später in zwei aneinander angrenzende Einliegerwohnungen. Ein Bad dient als Serverraum und muss eigens dafür klimatisiert werden. Die beiden Wohnungen sind per Kabel durch den Garten miteinander vernetzt.

1993 – 1998

Startschuss für innovatives Projektmanagement

Mit neuer Identität prägt Transline, so der neue Firmenname, jetzt die Marke. transware ersetzt das erste, von Dr.-Ing. Sturz noch selbst programmierte dBase-basierte-Verwaltungssystem. Für noch schnelleres und besseres Handling großer Datenvolumen. Viele Kundenbeziehungen, die heute noch bestehen, knüpft das Unternehmen in dieser Zeit. Die erste Website geht auf der Domain transline.de online.

1999

Transline ist etabliert und vergrößert sich

Transline bezieht seinen neuen Standort im Reutlinger Gewerbe- und Industriegebiet Laisen. Das Unternehmen ist in der Branche etabliert und beschäftigt 40 Mitarbeiter. In London positioniert sich Transline als Aussteller auf der Online Help Conference Europe. Reise nach London über Luxemburg mit dem Auto. Benzinkostenabrechnungen in DEM, LUF, FFR und GBP.

2002 – 2003

Menschen und Software kommunizieren miteinander

Jubiläum: Der Transline-Standort im elsässischen Straßburg feiert sein fünfjähriges Bestehen. Durch die Partnerschaft mit Across entsteht eine Win-Win-Situation. Die Datenübertragung zu Kunden und Übersetzern wird automatisiert. Die neuen Workflow-Komponenten mit Across-Funktionalitäten lassen sich über transware verwalten und steuern. Menschen und Software kommunizieren.

2006 – 2007

Erweiterte Präsenz und ein stolzes Team

Transline erweitert seine Präsenz mit Patentübersetzungen am Standort Sachsen. Auch in Köln gibt es eine neue Geschäftsstelle. Die IT-basierte Entwicklung nimmt Fahrt auf. Das Unternehmen plant und steuert sein Übersetzungsgeschäft immer schon prozessorientiert, das wird jetzt massiv verstärkt. Das Team ist stolz auf die 20-jährige Entwicklung und feiert.

2009

Fein raus aus der Weltwirtschaftskrise

Transline baut seine Angebote für Kunden stetig aus. Individueller Service ist es, der extrem gut ankommt. Doch die Finanzkrise mit ihrem Abschwung bereitet Sorgen. Maschinen- und Automobilbau kämpfen. Dank seiner breiten Marktpräsenz ist Transline fein raus: Der Bauwirtschaft geht es gut, und der Übersetzungsbedarf in diesem Segment steigt deutlich an.

2012

Komplexes Tool für den Fachwortschatz

Neben der reinen Übersetzung hat sich Transline längst in allen Bereichen rund ums Sprachenmanagement einen Namen gemacht. Mit dem eigens entwickelten Terminologie-Tool „Termflow“ entstehen aus vielen Übersetzungsprojekten und noch mehr Excel-Listen firmenspezifische Fachwortschätze. Stets im Dienst der Qualität. Und des Kunden.

2014

Auf dem Weg zum Hidden Champion

Sturz möchte für Kunden und Mitarbeiter langfristig die Nachfolge regeln, das Unternehmen sichern. Mit dem Einstieg von Lead Equities GmbH mit Sitz in Wien und der Gründung der Transline Gruppe beginnt eine Ära mit wesentlich anderen Impulsen. Der Familienbetrieb steigt zum Management geführten Mittelstand auf.

2015

Transline erreicht sprachlich 93 Prozent der Weltbevölkerung

Transline zählt inzwischen zu den größten deutschen Sprachdienstleistern. 70 Mitarbeiter steuern Übersetzungs- und Lokalisierungsprojekte für mehr als 160 lokale Märkte. Sie erreichen sprachlich 93 Prozent der Weltbevölkerung – mit 5.000 Muttersprachlern, die auf der ganzen Welt verteilt sind.

2016

Die magische Marke: 100 Mitarbeiter

Die Transline Gruppe integriert das Fachübersetzungsteam von KE-Communication mit Sitz in Reutlingen. Und gewinnt so neue Kunden und sehr gute Fachkräfte dazu. Die Zahl der Mitarbeiter steigt auf 100. Tag für Tag sind weltweit mehr als 200 Übersetzer für die Kunden von Transline im Einsatz.

2017

Katja Schabert übernimmt die operative Führung

Katja Schabert übernimmt die operative Geschäftsführung. Vor ihrer Zeit bei Transline hatte sie ein Übersetzungsunternehmen in Peking aufgebaut. Wolfgang Sturz zieht sich aus der operativen Leitung zurück und wird Geschäftsführer der Holding Transline Gruppe GmbH. Das Unternehmen wächst weiter. Die Bürofläche in Reutlingen verdoppelt sich auf 1.200 Quadratmeter.

2018

Unternehmenskultur – das Herz der Firma

Der Übersetzungsdienstleister Wordflow mit Sitz in Walldorf und Bologna wird Bestandteil der Transline Gruppe. Wordflow ist spezialisiert auf Übersetzungen rund um die Produkte und Dienstleistungen von SAP. Die Unternehmenskultur wird noch wichtiger als sie es immer schon war, denn die neuen Teams wollen rasch und gut integriert sein.

2019

Zwei neue Töchter binnen weniger Monate

Transline gewinnt interlanguage mit Sitz in Modena als neue Tochter und schließt sein Tochterunternehmen Wordflow Italy mit Sitz in Bologna mit interlanguage zusammen.

medax – Spezialist für medizinische und pharmazeutische Fachübersetzungen – mit Sitz in Olching bei München wird ebenfalls Teil der Transline Gruppe.

Heute

Treue Kunden – treue Mitarbeiter – eingespieltes Team

Transline beschäftigt inzwischen mehr als 150 Mitarbeiter an sieben Standorten in Deutschland, Italien und Frankreich und verfügt über ein weltweites Netzwerk an exzellenten Fachübersetzern. Patentübersetzungen gehören ebenso zum Portfolio wie Multimedia, Marketing oder E-Commerce.

Übrigens: Die drei ersten Mitarbeiter aus den Jahren 1990 bis 1992 halten Transline bis heute die Treue. Und für viele langjährige Kunden ist das eingespielte Team von Transline nach wie vor die erste und einzige Wahl für das gesamte Sprachenmanagement. Gute Voraussetzungen für die Zukunft.

Morgen

Künstliche Intelligenz mit Übersetzungsnahrung füttern

Machine Translation ist seit Jahren ein großes Thema, doch wirtschaftlich rentabel ist Übersetzen mithilfe künstlicher Intelligenz erst in jüngster Zeit. Konkret arbeitet Transline seit 2018 bei Kundenprojekten damit. Künstliche Intelligenz lernt schnell dazu.

Maschinelles Lernen, denkende Roboter und intelligente Navigation: nach dBase und transware kommt in Kürze TBlue. TBlue by Transline steuert alle relevanten Workflows rund um die Übersetzung auf einer völlig neuen, digitalen und modernen Plattform. Funktionen wie beispielsweise ein integriertes Rückfragenmanagement sorgen für einfache, zeitsparende Abläufe. Gut für die Qualität. Gut für die Kunden.

Morgen

Künstliche Intelligenz mit Übersetzungsnahrung füttern

Machine Translation ist seit Jahren ein großes Thema, doch wirtschaftlich rentabel ist Übersetzen mithilfe künstlicher Intelligenz erst in jüngster Zeit. Konkret arbeitet Transline seit 2018 bei Kundenprojekten damit. Künstliche Intelligenz lernt schnell dazu.

Maschinelles Lernen, denkende Roboter und intelligente Navigation: nach dBase und transware kommt in Kürze TBlue. TBlue by Transline steuert alle relevanten Workflows rund um die Übersetzung auf einer völlig neuen, digitalen und modernen Plattform. Funktionen wie beispielsweise ein integriertes Rückfragenmanagement sorgen für einfache, zeitsparende Abläufe. Gut für die Qualität. Gut für die Kunden.

Heute

Treue Kunden – treue Mitarbeiter – eingespieltes Team

Transline beschäftigt inzwischen mehr als 150 Mitarbeiter an sieben Standorten in Deutschland, Italien und Frankreich und verfügt über ein weltweites Netzwerk an exzellenten Fachübersetzern. Patentübersetzungen gehören ebenso zum Portfolio wie Multimedia, Marketing oder E-Commerce.

Übrigens: Die drei ersten Mitarbeiter aus den Jahren 1990 bis 1992 halten Transline bis heute die Treue. Und für viele langjährige Kunden ist das eingespielte Team von Transline nach wie vor die erste und einzige Wahl für das gesamte Sprachenmanagement. Gute Voraussetzungen für die Zukunft.

2019

Zwei neue Töchter binnen weniger Monate

Transline gewinnt interlanguage mit Sitz in Modena als neue Tochter und schließt sein Tochterunternehmen Wordflow Italy mit Sitz in Bologna mit interlanguage zusammen.

medax – Spezialist für medizinische und pharmazeutische Fachübersetzungen – mit Sitz in Olching bei München wird ebenfalls Teil der Transline Gruppe.

2018

Unternehmenskultur – das Herz der Firma

Der Übersetzungsdienstleister Wordflow mit Sitz in Walldorf und Bologna wird Bestandteil der Transline Gruppe. Wordflow ist spezialisiert auf Übersetzungen rund um die Produkte und Dienstleistungen von SAP. Die Unternehmenskultur wird noch wichtiger als sie es immer schon war, denn die neuen Teams wollen rasch und gut integriert sein.

2017

Katja Schabert übernimmt die operative Führung

Katja Schabert übernimmt die operative Geschäftsführung. Vor ihrer Zeit bei Transline hatte sie ein Übersetzungsunternehmen in Peking aufgebaut. Wolfgang Sturz zieht sich aus der operativen Leitung zurück und wird Geschäftsführer der Holding Transline Gruppe GmbH. Das Unternehmen wächst weiter. Die Bürofläche in Reutlingen verdoppelt sich auf 1.200 Quadratmeter.

2016

Die magische Marke: 100 Mitarbeiter

Die Transline Gruppe integriert das Fachübersetzungsteam von KE-Communication mit Sitz in Reutlingen. Und gewinnt so neue Kunden und sehr gute Fachkräfte dazu. Die Zahl der Mitarbeiter steigt auf 100. Tag für Tag sind weltweit mehr als 200 Übersetzer für die Kunden von Transline im Einsatz.

2015

Transline erreicht sprachlich 93 Prozent der Weltbevölkerung

Transline zählt inzwischen zu den größten deutschen Sprachdienstleistern. 70 Mitarbeiter steuern Übersetzungs- und Lokalisierungsprojekte für mehr als 160 lokale Märkte. Sie erreichen sprachlich 93 Prozent der Weltbevölkerung – mit 5.000 Muttersprachlern, die auf der ganzen Welt verteilt sind.

2014

Auf dem Weg zum Hidden Champion

Sturz möchte für Kunden und Mitarbeiter langfristig die Nachfolge regeln, das Unternehmen sichern. Mit dem Einstieg von Lead Equities GmbH mit Sitz in Wien und der Gründung der Transline Gruppe beginnt eine Ära mit wesentlich anderen Impulsen. Der Familienbetrieb steigt zum Management geführten Mittelstand auf.

2012

Komplexes Tool für den Fachwortschatz

Neben der reinen Übersetzung hat sich Transline längst in allen Bereichen rund ums Sprachenmanagement einen Namen gemacht. Mit dem eigens entwickelten Terminologie-Tool „Termflow“ entstehen aus vielen Übersetzungsprojekten und noch mehr Excel-Listen firmenspezifische Fachwortschätze. Stets im Dienst der Qualität. Und des Kunden.

2009

Fein raus aus der Weltwirtschaftskrise

Transline baut seine Angebote für Kunden stetig aus. Individueller Service ist es, der extrem gut ankommt. Doch die Finanzkrise mit ihrem Abschwung bereitet Sorgen. Maschinen- und Automobilbau kämpfen. Dank seiner breiten Marktpräsenz ist Transline fein raus: Der Bauwirtschaft geht es gut, und der Übersetzungsbedarf in diesem Segment steigt deutlich an.

2006 – 2007

Erweiterte Präsenz und ein stolzes Team

Transline erweitert seine Präsenz mit Patentübersetzungen am Standort Sachsen. Auch in Köln gibt es eine neue Geschäftsstelle. Die IT-basierte Entwicklung nimmt Fahrt auf. Das Unternehmen plant und steuert sein Übersetzungsgeschäft immer schon prozessorientiert, das wird jetzt massiv verstärkt. Das Team ist stolz auf die 20-jährige Entwicklung und feiert.

2002 – 2003

Menschen und Software kommunizieren miteinander

Jubiläum: Der Transline-Standort im elsässischen Straßburg feiert sein fünfjähriges Bestehen. Durch die Partnerschaft mit Across entsteht eine Win-Win-Situation. Die Datenübertragung zu Kunden und Übersetzern wird automatisiert. Die neuen Workflow-Komponenten mit Across-Funktionalitäten lassen sich über transware verwalten und steuern. Menschen und Software kommunizieren.

1999

Transline ist etabliert und vergrößert sich

Transline bezieht seinen neuen Standort im Reutlinger Gewerbe- und Industriegebiet Laisen. Das Unternehmen ist in der Branche etabliert und beschäftigt 40 Mitarbeiter. In London positioniert sich Transline als Aussteller auf der Online Help Conference Europe. Reise nach London über Luxemburg mit dem Auto. Benzinkostenabrechnungen in DEM, LUF, FFR und GBP.

1993 – 1998

Startschuss für innovatives Projektmanagement

Mit neuer Identität prägt Transline, so der neue Firmenname, jetzt die Marke. transware ersetzt das erste, von Dr.-Ing. Sturz noch selbst programmierte dBase-basierte-Verwaltungssystem. Für noch schnelleres und besseres Handling großer Datenvolumen. Viele Kundenbeziehungen, die heute noch bestehen, knüpft das Unternehmen in dieser Zeit. Die erste Website geht auf der Domain transline.de online.

1995

Reutlingen: Netzwerkkabel im Garten

Das Unternehmen, mittlerweile nach Reutlingen gezogen, ist ausgerichtet auf Wachstum. Zunächst in eine, später in zwei aneinander angrenzende Einliegerwohnungen. Ein Bad dient als Serverraum und muss eigens dafür klimatisiert werden. Die beiden Wohnungen sind per Kabel durch den Garten miteinander vernetzt.

1992 – 1993

Chatten und Mailen – die Zukunft beginnt

CompuServe revolutioniert die Kommunikation: einwählen, chatten, mailen und Übersetzungsdaten per Up- und Download übertragen. Die monatliche Telefonrechnung: 8.000 D-Mark und mehr. Alles noch nicht internetbasiert, aber ein echter Fortschritt. Der Startup ist gelungen – Edith Sturz, die Mitbegründerin, erfüllt sich ihren Jugendtraum: Sie beginnt ihr Medizinstudium, promoviert und gründet in Folge eine eigene Praxis für Allgemeinmedizin.

1990

Die erste Mitarbeiterin – das Unternehmen wächst

Ausgebildete Technische Redakteure, die komplexe Geräte verständlich erklären, gibt es keine. Sturz initiiert deshalb zusammen mit dem Verein Deutscher Ingenieure eine Seminarreihe für Konstrukteure in Stuttgart. Er bringt ihnen das übersetzungsgerechte Schreiben von Betriebsanleitungen bei. So gewinnt er ungeplant treue Kunden. Die erste Mitarbeiterin wird eingestellt. Translation Memorys feiern Premiere – mit Trados, damals noch in der DOS-Version, einem ersten Hilfsmittel für die computergestützte Übersetzung.

1986

Sindelfingen: Qualität und Prozesse stimmen

Wolfgang Sturz verabschiedet sich vom Maschinenbau, das Paar gründet in Sindelfingen sein eigenes Unternehmen: „Dr. Sturz – technische und wissenschaftliche Fachübersetzungen“. Neben vielen anderen Investitionen kaufen sie ihr erstes Faxgerät. Für 12.000 D-Mark. Beide sind überzeugt: Wenn man mit Übersetzungen Geld verdienen will, müssen Qualität, Prozesse und Termintreue stimmen. Dieser Anspruch erweist sich als wesentlicher Motor für den Erfolg.

1985

Forschen, übersetzen, dolmetschen

Parallel zum Business forscht der technikaffine, mittlerweile diplomierte Ingenieur, wie die Automatisierung mit Industrierobotern funktioniert. Nebenbei legt er die staatliche Prüfung als Übersetzer und Dolmetscher ab. Edith Sturz baut derweil die Verwaltung auf und das Netzwerk aus. Wolfgang Sturz promoviert zum Dr.-Ing.

1981 – 1982

Der erste PC hält Einzug

Das junge Textpionier-Ehepaar Sturz investiert: Stolze 30.000 D-Mark kostet der erste PC plus Typenraddrucker. Ihre Übersetzungen übertragen sie als Datenfiles mittels Akustikkoppler über den analogen Telefonanschluss. Das Netzwerk der Sprachen, ein Pool aus freiberuflichen Übersetzern, entsteht.

1974 – 1980

Per „Adlersuchsystem“ auf der guten alten Schreibmaschine

Schon neben seinem Ingenieurstudium übersetzt er erste Texte. Und bringt sie mit seiner Kofferschreibmaschine zu Papier. Noch ist es das große Hobby von Wolfgang Sturz. Der Mann mit deutscher Nationalität und niederländischem Abitur, aufgewachsen in Suriname, beherrscht gleich mehrere Sprachen. So ernährt er gemeinsam mit seiner ebenfalls zweisprachigen Frau die frisch gegründete Familie.