
Die tekom 2025 ist Geschichte – und doch hallen die Impulse nach. Vom 11. bis 13. November verwandelte sich das ICS der Messe Stuttgart in das Epizentrum für alle, die sich mit technischer Kommunikation, Sprachtechnologien und Informationsmanagement beschäftigen. Besonders deutlich zu spüren: Die Sprachenwelt befindet sich in einer neuen Ära, getrieben vom Streben nach mehr Effizienz durch künstliche Intelligenz, Automatisierung und Prozessverschlankung.
In gefühlt jeder zweiten Session drehte sich alles um Large Language Models (LLMs), maschinelle Übersetzung, Prompt Engineering und automatisierte Workflows. Kein Wunder, denn der Wandel im Sprachmarkt ist radikal: mehr Sprachen, weniger Kosten, mehr Tempo. Da stellt sich die Frage: Wie gelingt das alles sicher und ohne Qualitätsverlust?
Transline zeigt auf der tekom 2025, wie sich KI praxisnah, effizient und risikominimiert einsetzen lässt. Dabei steht weniger der technologische Hype, sondern vielmehr der sichere, durchdachte Einsatz im Fokus. Der Leitsatz lautet: KI beschleunigt und verbessert – aber sie ersetzt nicht die menschliche Intelligenz.
Ein Schwerpunkt bei den Gesprächen am Transline Stand: Outsourcing. Denn komplexe Tools, heterogene Softwarelandschaften und hoher Koordinationsaufwand bremsen viele Unternehmen aus. Die Lösung: Komplette Sprachprozesse auslagern und zentralisieren, CMS anbinden – und dabei Zeit, Kosten und Nerven sparen.
Ein Beispiel: Die Richard Wolf GmbH hat durch das Outsourcing an Transline ihre Prozesse MDR-konform gestaltet und dabei massive Effizienzgewinne realisiert.
Transline präsentiert auf der Messe drei KI-basierte Lösungen, die das Potenzial haben, Sprachprozesse zu optimieren:
Durch automatisiertes Pre-Editing werden Ausgangstexte bereits vor der Übersetzung optimiert – die Qualität der maschinellen Übersetzung steigt, der Aufwand beim Post-Editing sinkt. Das Ergebnis: schnellere Ergebnisse bei gleichbleibender Präzision.
APE korrigiert den Output der maschinellen Übersetzung automatisch – auf Basis gezielten Promptings oder trainierter Modelle, die typische Fehler erkennen und eliminieren. Besonders spannend für Unternehmen mit hohem Übersetzungsvolumen.
Terminologiemanagement auf Knopfdruck – dank KI-gestützter Extraktion mehrsprachiger Termkandidaten aus abgeschlossenen Projekten. Denkbar sind hier sowohl vollautomatisierte Varianten als auch ein Human-in-the-Loop-Konzept, bei dem Experten die finale Freigabe übernehmen.
Gerade im Umgang mit KI-gestützten Sprach-Workflows bleibt eines unverhandelbar: Datensicherheit. So tauchte in den Gesprächen immer wieder die Frage nach einer ISO-27001-zertifizierten Infrastruktur auf, in der alle Prozesse in geschützten Systemumgebungen ablaufen. Der Schutz sensibler Daten im Rahmen der Datenverarbeitung mit KI-gestützten Tools ist ein entscheidender Faktor für Unternehmen, die ihre Prozesse transformieren wollen.
So leistungsfähig KI auch sein mag – dass der Mensch unersetzlich bleibt, ist weitestgehend Konsens. Was sich verändert, sind die Rollen, die menschliche Experten in diesem Kontext übernehmen.
Transline verfolgt bewusst ein hybrides Modell: Automatisierung dort, wo sie Effizienz bringt, und menschliche Expertise dort, wo es auf sprachliche Präzision, kulturelle Nuancen und Qualitätssicherung ankommt. Erfahrene Language Experts und spezialisierte Process Consultants steuern die Systeme, beraten gezielt und sorgen dafür, dass Technologie nicht zum Selbstzweck wird – sondern echten Mehrwert liefert.
Die tekom 2025 hat eindrucksvoll gezeigt: Die Zukunft der technischen Kommunikation ist automatisiert, vernetzt und datengetrieben – aber nicht entmenschlicht.
Die drängenden Fragen der Branche:
Transline hat auf der tekom 2025 nicht nur neue Lösungsansätze vorgestellt – sondern einen klaren Zukunftspfad skizziert: hybride Systeme, smarte Prozesse und der Mensch im Zentrum als Qualitätsgarant.
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