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transline tecNews Veröffentlichung vom 26.09.2004
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"Open your boot" - Können Sprachvarianten zu Sprachbarrieren werden?

Kleine Szene am Zoll: Der Beamte fordert Sie auf, ja, was zu öffnen? Ihren Stiefel (amerik.) oder den Kofferraum (brit.)?

Kurz danach in Deutschland: Ein ausländischer Reisender möchte eine Orange kaufen, sieht aber nur Schildchen mit "Apfelsinen".

Während das zweite Beispiel eher in Richtung kontrollierte und standardisierte Sprache zur einfacheren Übersetzung weist, kann das erste Beispiel zu einem echten Lokalisierungs- und Sicherheitsproblem werden. Dann zum Beispiel, wenn Montage- oder Sicherheitshinweise verbal an einen Kollegen weitergereicht werden. In diesem Fall ist das Paar boot/boot noch ungefährlich.

Viele Sprachen haben verschiedene Sprachvarianten, die teilweise offiziell anerkannt sind. Während in den Niederlanden und den flämischen Teil Belgiens es z. B. eine genormte Schriftsprache gibt, verstehen die Franko-Kanadier ihren bis dato Dialekt immer mehr als eigene Sprache.

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