Polnisch im Wandel der Zeit

Polnisch wird von ca. 50-60 Millionen Menschen als Muttersprache gesprochen, von denen 38 Millionen in Polen selber leben. Hinzu kommen große polnische Minderheiten in Litauen, Weißrussland, der Ukraine, in Russland und den anderen Staaten der ehemaligen Sowjetunion (zusammen ca. eine Millionen), aber auch in den USA (ca. 600.000 Muttersprachler), in Kanada, Deutschland (bis zu zwei Millionen) und Frankreich (eine Millionen). In jüngster Zeit gab es im Zuge der EU-Osterweiterung eine große Einwanderungswelle nach Großbritannien.

Polnisch (poln. jezyk polski) gehört zu den westslawischen Sprachen und ist eng verwandt mit dem Tschechischen, dem Slowakischen und dem Sorbischen, das von der sorbischen Minderheit in Deutschland gesprochen wird.

Seit 2004 ist Polnisch auch Amtssprache der Europäischen Union. Polnisch gilt als eine der wichtigeren europäischen Sprachen und wird in der EU in einer Reihe mit Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch und Spanisch genannt. Die Gründe dürften im wirtschaftlichen Aufschwung Polens liegen, aber ebenso mit der Anzahl der zahlreichen polnischen Einwanderer in Westeuropa zusammenhängen, die in einigen Ländern die größte Minderheit bilden.

Polen hat zudem eine enge politische und soziale Verbindung zu den USA, wo momentan ca. 10 Millionen Nachkommen von polnischen Auswanderern leben. Gegenwärtig ist ein besonders großer Einfluss des Englischen auf das Polnische zu beobachten.

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