Farsi ist eine der wichtigsten Sprachen in Mittelasien

Farsi oder Persisch wird von 70 Millionen Menschen als Muttersprache und von weiteren 60 Millionen als Zweitsprache gesprochen. Die meisten Sprecher leben im Iran (40 Millionen), in Afghanistan (15 Millionen) und in Zentralasien (15 Millionen) sowie auf dem indischen Subkontinent. Daneben gibt es bedeutende persisch-sprachige Gemeinden im Irak und in den Golfstaaten (v.a. in Bahrain, den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Kuwait).

Traditionell wird die Sprache als Persisch bezeichnet - benannt nach dem historischen Hauptsitz der antiken persischen Großkönige. Der Eigenname der Sprache lautet Pārsī (پارسی) und seit der arabisch-islamischen Eroberung Persiens Fārsī (فارسی), da die arabische Sprache den P-Laut nicht kennt. In Afghanistan, Indien und Zentralasien gibt es die gebräuchliche Bezeichnung Darī (درى), die der herausragende Bedeutung von Farsi für die Literatur und Kultur in der islamischen Welt Rechnung trägt.

Ein großer Teil des heutigen Farsi-Wortschatzes stammt aus dem Arabischen. Für viele Wörter gibt es zwar persische Entsprechungen, die aber zum Teil einer anderen Stilebene zuzuordnen sind oder schlicht seltener verwendet werden. Besonders deutlich wird der Einfluss des Arabischen bei den zusammengesetzten Verben, die oft aus einem arabischen Substantiv und einem persischen Verb mit vergleichsweise unspezifischer Bedeutung bestehen.

Wie bei vielen Sprachen gibt es auch bei Farsi regionale und nationale Unterschiede, so dass eine Übersetzung je nach Zielland variieren kann.

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