Normungswesen für die Übersetzungsindustrie - ein Überblick
Normen bestimmen unser Leben. Von der "Beurteilung der Ablaufneigung bei Lacken" (DIN 55677) über die "Anforderungen zur elektromagnetischen Verträglichkeit von Spielzeugen" (DIN VDE 0875-29-1) bis hin zu den Normen für die Beschreibung von "Skibrillen für alpinen Skilauf" (SN EN 174) - es gibt scheinbar keinen Bereich unseres Daseins, der nicht von Normen und Vorschriften durchdrungen ist. Eine bis heute gegen allen Normungsanstrengungen weitgehend erfolgreich gehaltene Bastion ist die der menschlichen Sprache.
Inhaltsübersicht:
- Einleitung
- Standardisierung und Normierung der Terminologie - historisch gewachsen
- Standardisierung von Übersetzungsprozessen - ein Mitschwimmen auf der ISO-Welle?
- DIN 2345 - ISO für Übersetzer?
- Wird die DIN 2345 durch eine europäische Norm (CEN) ersetzt?
- Bewertung der Übersetzungsqualität - ein amerikanischer Ansatz
- Interessante Internet-Auftritte zum Thema Normen in der Sprachenindustrie
- Zum Autor: Wolfgang Sturz
Einleitung
Menschliche Sprache lebt - die normierte Kunstsprache Esperanto hingegen scheint inzwischen trotz der 120.000 Hits, die Google zu diesem Begriff liefert, mausetot zu sein. Sprache entwickelt sich - und zwar schneller als gemeinhin angenommen, denn wer kannte vor wenigen Jahren schon den Warmduscher, der inzwischen angeblich sogar schon Warenzeichenschutz genießt? Sprache unterliegt einem subjektiven Stilempfinden - nicht umsonst hat das Literarische Quartett häufig eher den Eindruck eines Hühnerstalls statt den einer harmonischen Kammermusik vermittelt. Sprache kann banal sein - und durch Banalität zur Kunst werden. Sprache unterliegt Rechtschreibregeln - und genau diese haben erst jüngst zu heftigen Kontroversen geführt.
Sprache lässt sich übersetzen. Eine Seite aus dem Ulysses kann im Rahmen eine Klassenarbeit ins Deutsche übersetzt werden. Und was bringt dann der Vergleich dieser Übersetzung mit der des Hans Wollschläger? Beide Übersetzungen mögen grammatikalisch und terminologisch gleichermaßen in Ordnung sein. Sind beide Übersetzungen deshalb gleich gut?
Wie oft gibt es von großen literarischen Kunstwerken mehrere Profi-Übersetzungen in die gleiche Zielsprache, verbunden mit heftigen Diskussionen über die Qualität der jeweiligen Übersetzung. Wieviele Bibelübersetzungen gibt es alleine ins Deutsche? Wer kann da objektiv urteilen? Lassen sich solche Bewertungsversuche von Übersetzungen überhaupt mit Hilfe von Normen klären?
Das alles sind Einschränkungen, die jeden Normungsfanatiker zunächst von einem Angriff auf die Bastion der menschlichen Sprache abhalten müssten. Trotzdem greift - wenngleich zögerlich - auch in der Übersetzungsindustrie das Streben nach Normen und Richtlinien um sich. Dabei muss jedoch zwischen drei völlig verschiedenen Bereichen differenziert werden, die, auch wenn sie alle dem Fähnlein Qualität hinterherlaufen, letztlich nichts miteinander zu tun haben.
- Standardisierung und Normierung der Terminologie
- Standardisierung und Normierung des Übersetzungsprozesses
- Bewertung der Übersetzungsqualität
Standardisierung
und Normierung der Terminologie - historisch gewachsen
"Versuche zur Strukturierung der Terminologiearbeit gibt es bereits seit dem 16. Jahrhundert", so der Kölner Professor Klaus-Dirk Schmitz, ein führender Terminologe, der sich weltweit für die Standardisierung in diesem Bereich engagiert. Heute beschäftigen sich eine Vielzahl nationaler und internationaler Organisationen wie der Deutsche Terminologietag oder der Rat für deutschsprachige Terminologie mit den Fragen der Normierung, Standardisierung und Katalogisierung von Terminologien. Für den Austausch terminologischer Daten gibt es beispielsweise Normen wie die ISO 12620:1999 (Data Categories, Neufassung als Metadata Registry in Vorbereitung), die ISO 12200:1999 (MARTIF), und die ISO 16642 (Terminology Markup Framework, zur Zeit als DIS=Draft International Standard in Vorbereitung). Insgesamt ist die Terminologie in vielen Bereichen durch das Normungswesen durchdrungen - die verschiedenen Internet-Adressen im Kästchen geben dafür einen Indiz.
Standardisierung
von Übersetzungsprozessen - ein Mitschwimmen auf der
ISO-Welle?
Anfang der 90er Jahre schwappte die ISO-9000-Welle über weite Bereiche der Wirtschaft und der Industrie. Auch die Übersetzungsbranche konnte sich diesem Trend zunächst nicht entziehen, und eine Reihe von Übersetzungsunternehmen im In- und Ausland hat sich diesem Zertifizierungsprozess unterzogen. Was beinhaltet die ISO 9000 eigentlich? Führt ihre Anwendung zu einer besseren Übersetzungsqualität?
Im wesentlichen besteht die Normenreihe ISO 9000 ff aus allgemeinen Vorschriften und Anweisungen für den Aufbau eines Qualitätssicherungssystems. Einerseits soll dabei die Bürokratie minimiert werden. Andererseits sollen sämtliche Entscheidungen, die die Qualität des Endproduktes beeinflussen können, in definierter Weise getroffen werden und zu jedem beliebigen späteren Zeitpunkt nachvollziehbar sein. Nach ISO 9000 müssen in einem zertifizierten Unternehmen schriftliche Handlungsanweisungen mit klaren Verantwortlichkeiten für folgende - und viele andere - Aufgabenstellungen vorliegen:
- Wie ist das Beschaffungswesen organisiert?
- Wie werden Unterauftragnehmer beurteilt und ausgewertet?
- Wie wird die Qualität der Arbeit und Leistungen von Unterauftragnehmern geprüft?
- Wie sind die Produktions- und Fertigungsanweisungen?
- Gibt es schriftlich fixierte Qualitätssicherungsanweisungen?
- Gibt es klar formulierte Anweisungen für die Überwachung von Prüfmitteln?
Unternehmen können ihre Organisation und ihre internen Abläufe an dieser ISO 9000 ausrichten. Es ist dann in einem weiteren Schritt möglich, sich durch einen externen Auditor bestätigen zu lassen, dass diese ISO-Normen im zu zertifizierenden Unternehmen eingehalten werden.
Die Zertifizierung von Übersetzungsdienstleistern nach ISO 9000 war zunächst nicht sehr einfach, da die ISO 9000 hauptsächlich für das produzierende Gewerbe ausgelegt ist und die Anweisungen nicht immer vollständig auf Dienstleistungsunternehmen übertragbar sind. Abschreckend für viele Übersetzungsunternehmen waren oft die sehr hohen Kosten, die mit einer solchen Zertifizierung einhergehen.
Der Druck der Maschinenbauindustrie auf die Übersetzungsbranche, sich nach ISO 9000 zertifizieren zu lassen, hat inzwischen ein wenig nachgelassen. ISO-zertifizierte Kunden bestanden zunächst darauf, dass ihre Übersetzungsdienstleister ebenfalls zertifiziert sein müssten. Inzwischen gehen die meisten Kunden, die selber nach ISO 9000 zertifiziert sind, dazu über, ihre nicht zertifizierten Lieferanten selber einem sogenannten Audit zu unterziehen. Dabei prüft der Kunde, ob die Prozesse im Übersetzungsunternehmen den Vorschriften entsprechen. Über solche sogenannten Audits wird dann ein Protokoll angefertigt, und das Übersetzungsbüro ist dann bei erfolgreichem Audit als zertifizierter Lieferant für dieses Unternehmen zugelassen. Solche Audits müssen, genau wie die ISO‑Zertifizierung selber, in bestimmten Zeitabständen wiederholt werden.
DIN
2345 - ISO für Übersetzer?
Als Alternative zur ISO-Zertifizierung von Übersetzungsunternehmen wurde 1998 die DIN 2345 veröffentlicht. Vom Grundgedanken her beruht die DIN 2345 durchaus auf den ISO‑9000-Ansätzen. Schon ein kurzer Blick auf das Inhaltsverzeichnis der DIN 2345 zeigt aber, dass diese Norm komplett auf die Übersetzungsbranche ausgerichtet ist.
Wie bei Normen üblich, wird auch in der DIN 2345 der Definition des Anwendungsbereiches sowie den Querverweisen auf andere Normen viel Aufmerksamkeit gewidmet. Allein die Verweise auf andere, für den Übersetzungsprozess relevante Normen füllen fast zwei Seiten der insgesamt 14seitigen Norm. Solche Normen legen z. B. fest, wie man
- korrekt zitiert
- Dokumente strukturiert
- in andere Zeichensätze transkribiert oder
- Glossare erstellt und pflegt
Zur eindeutigen Beschreibung der Prozesse definiert die DIN 2345 außerdem Begriffe wie "Muttersprache”, "Übersetzerkompetenz”, "Ausgangstext”, "Referenztext”, "Textfunktion” und andere damit verbundene Konzepte.
Kern der Norm ist die Beschreibung der Ablauforganisation mit den folgenden Schwerpunkten:
- Auswahl geeigneter Übersetzer
- Vereinbarungen zwischen Auftraggeber und Übersetzer
- Unterstützung durch den Auftraggeber
- Weitervergabe und Aufteilung von Übersetzungsaufträgen
- vorgangsbegleitende Dokumentation
Wie die ISO 9000 definiert auch die DIN 2345 keine verbindlichen Qualitätsmaßstäbe; sie liefert jedoch einige für die Übersetzerauswahl wertvolle Kriterien. Bislang musste jeder professionelle Übersetzungsdienstleister seine eigenen Konzepte für die Beurteilung der Qualifikation von Übersetzern sowie ihrer Kompetenz für bestimmte Projekte entwickeln. Die DIN 2345 standardisiert dieses Vorgehen durch das Formulieren von sieben Kriterien für die Übersetzerqualifikation, wie z. B. Ausbildung, Spracherfahrung und technisches Fachwissen. Dies mag vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss in Sachen Qualifikation und Bewertung von Übersetzerkompetenz sein, aber es bringt die Übersetzungsbranche einen Schritt weiter in Richtung Professionalität.
Immer wieder auftretende Stolpersteine auf dem Weg zu einer Optimierung der Übersetzungsqualität sind einerseits fehlende Kenntnisse in bezug auf Übersetzungsprozesse seitens der Kunden, sowie andererseits das Fehlen einer effektiven Kommunikation zwischen den Projektmanagern des Auftraggebers und denen des Übersetzungsdienstleisters. Die DIN 2345 geht hier nicht nur auf die rechtlichen Aspekte einer solchen Kooperation ein, sondern beschreibt auch ausführlich den Kommunikationsprozess zwischen den involvierten Parteien. Allerdings ist gute Zusammenarbeit noch keine Garantie für gute Übersetzungen - sie ist aber unabdingbare Voraussetzung. Die Abhandlung des Themas "Unterstützung durch den Auftraggeber” in einem eigenen Abschnitt der DIN 2345 unterstreicht die nicht zu unterschätzende Bedeutung des Kunden-Inputs bei Übersetzungsprozessen. Die Norm legt fest, dass die Auftraggeber von Übersetzungen Referenz- und Informationsmaterial sowie Terminologielisten zur Verfügung stellen und Kommunikationskanäle für Rückfragen einrichten sollten. Ohne diesen Input wird die Qualität von Übersetzungen den Ansprüchen nie gerecht werden können.
Ein eigener Abschnitt "Ablauforganisaton” der DIN 2345 trägt der Tatsache Rechnung, dass an Übersetzungsprozessen im allgemeinen drei Ebenen beteiligt sind und behandelt die Wechselbeziehungen sowie die unterschiedlichen Verantwortlichkeiten zwischen Auftraggeber, Übersetzungsdienstleister sowie freien Mitarbeitern des Dienstleisters.
Der Abschnitt zur vorgangsbegleitenden Dokumentation erinnert stark an die ISO 9000 mit ihrer Auflistung von mehr als 20 Kategorien zur Dokumentation und Archivierung für zukünftige Referenzzwecke. Dies mag recht bürokratisch erscheinen, sollte für alle nach kontinuierlicher Verbesserung strebenden Unternehmen aber selbstverständlich sein. Tatsächlich enthält die DIN 2345 wertvolle Ideen in bezug auf die Organisation solcher Dokumentationen.
Ein Problem beim Streben nach guter Übersetzungsqualität ist oftmals die Qualität des Ausgangstextes. Ist der Ausgangstext unklar, schlecht formuliert, ungenau, inkonsistent oder fehlerhaft, ist es schwierig, eine gute Übersetzung zu liefern. Leider geht die DIN 2345 auf diesen Zusammenhang nicht eÃn.
Die DIN 2345 richtet ihr Augenmerk vielmehr auf den Zieltext, also die Übersetzung an sich. Die Norm definiert eine Anzahl formaler Aspekte, denen eine Übersetzung zu genügen hat. Interessanterweise diskutiert dieser Abschnitt auch die Erstellung neuer, in der Zielsprache noch nicht existierender Terminologien. Dieses Problem stellt sich recht oft, vor allem bei Forschungsberichten oder bei Software-Lokalisierungen. Eine Qualitätsbeurteilung von Übersetzungen nach den Noten sehr gut, gut, befriedigend oder mangelhaft kann durch eine Norm nicht verbindlich festgelegt werden. Eine Norm kann aber spezifische Evaluierungsregeln definieren. Einige der in DIN 2345 festgelegten Maßstäbe sind z. B.:
- Vollständigkeit
- Terminologie-Konsistenz
- Grammatik und Stil
- aber auch die Beachtung eines Style Guide, auf den sich Auftraggeber und Übersetzer geeinigt haben.
Die Norm widmet sich außerdem dem Aspekt der Dritt-Meinungen, die beim Bewerten der Übersetzungsqualität eingeholt werden können: der "Prüfung durch einen entsprechend qualifizierten Dritten".
Die DIN 2345 ist übrigens keine Norm, die eine Zertifizierung vorsieht, sondern soll vielmehr integraler Bestandteil eines jeden Vertrags zwischen Auftraggeber und Übersetzungsdienstleister sein. Als Äquivalent zur Normenreihe ISO 9000 hat das Deutsche Institut für Normung jedoch eine Prozedur eingerichtet, die es dem Übersetzungsdienstleister ermöglicht, das Prädikat "Ausführung von Übersetzungsaufträgen nach DIN 2345” zu führen.
Wird
die DIN 2345 durch eine europäische Norm (CEN) ersetzt?
Auf Antrag der EUATEC (European Union of Associations of Translation Companies) hat die Europäische Normungsbehörde CEN die Initiative ergriffen, eine europäische Norm für die Übersetzungsindustrie auszuarbeiten. Dazu wurde im Januar 2002 in Brüssel eine konstituierende Sitzung veranstaltet, an der Vertreter der nationalen Normungsbehörden zusammen mit Vertretern der nationalen Übersetzerverbände teilgenommen haben.
Ein Diskussionspunkt dabei war, ob diese neue Norm den Focus auf Übersetzungsbüros, auf freie Übersetzer oder auf beide legen soll. Die CEN hat sich im Ergebnis zum Ziel gesetzt, eine Norm auszuarbeiten, die beide Aufgabenstellungen abdeckt, sowohl die des Übersetzungsbüros als auch die des freiberuflichen Übersetzers. Es sind für die nächsten Monate bereits weitere Sitzungen geplant. Ein Zeitplan bis zur Verabschiedung einer solchen CEN-Norm für Übersetzungsbüros wurde allerdings noch nicht festgelegt.
Bewertung
der Übersetzungsqualität - ein amerikanischer Ansatz
Die Normen, die derzeit im Bereich des Übersetzungswesens existieren, beziehen sich wie gezeigt auf die Festlegung von Vorgehensweisen im Rahmen des Übersetzungsmanagements und der Übersetzungsprozesse. Derzeit gibt es jedoch einen Ansatz in den Vereinigten Staaten, auch die Qualität von Übersetzungen nach einer Norm zu bewerten.
Vor etwa drei Jahren haben General Motors und einige Übersetzungsdienstleister sich unter dem Dach der SAE (Society of Automotive Engineers) zusammengesetzt, um einen Standard für die Messung der Qualität von Übersetzungen zu entwickeln. Das Ergebnis ist die "Recommendation" J2450, also eine Vorstufe zu einer offiziellen SAE Norm.
In dieser Empfehlung wird ein System zur Kategorisierung von Fehlern (Terminologie, Grammatik, Rechtschreibung usw.) mit einer Fehlergewichtung vorgestellt. Die Anzahl der gewichteten Fehler wird in ein Verhältnis zur Textmenge gebracht, und der sich daraus ergebende Quotient soll dann eine Maßzahl für die Übersetzung sein.
General Motors arbeitet inzwischen seit einiger Zeit mit diesem Standard, und der zuständige Sprachendienstleiter von General Motors, Don Sirena, meint, dass durch Einsatz dieser Standards die Qualität der Übersetzungen insgesamt dramatisch verbessert werden konnte.
Derzeit versucht sowohl die SAE als auch die amerikanische Automobilindustrie, diesen Standard in Europa einzuführen. Dazu wurde eine europäische SAE-Arbeitsgruppe gegründet, der neben den großen europäischen Automobilherstellern auch eine Reihe größerer Übersetzungsdienstleister sowie einige freiberuflich tätige Übersetzer angehören.
Die SAE J 2450 ist also aus den ganzen vorgenannten Normen die einzige Norm, die sich zumindest ansatzweise mit dem Thema Übersetzungsqualität auseinander setzt. Alle anderen Normen beziehen sich bisher nur auf die Definition der Übersetzungsprozesse.
Allerdings konzentriert sich auch die SAE J2450 ausschließlich auf formale Fehlerkategorien:
- Terminologiefehler
- Syntaxfehler
- Auslassungen
- falsche Wortstruktur
- Rechtschreibfehler
- Zeichensetzungsfehler
- sonstige Fehler
Fragen wie Stil und Verständlichkeit werden durch die SAE J2450 nicht abgedeckt, sie werden sogar explizit ausgeklammert. Don Sirena berichtet, dass General Motors diese Norm ausschließlich für Werkstattliteratur und grundsätzlich nicht für Kundenliteratur (Handschuhfach-Dokumentation) anwendet. Damit ist allerdings bereits eine wesentliche Einschränkung der Tauglichkeit dieses ersten Versuches zur Messung der Übersetzungsqualität für die breite Anwendung in der Übersetzungsindustrie gegeben.
Wohin führt also der Weg der Normierung und Standardisierung für die Übersetzungsindustrie? Der Weg ist das Ziel, wird manchmal behauptet. Ohne Ziel wird jedoch jeder Weg ein Irrweg. Normierungsprozesse machen nur dann einen Sinn, wenn sie die Übersetzungsindustrie auf dem Weg zu mehr Professionalisierung weiter bringen. Tritt diese Professionalisierung der Übersetzungsindustrie jedoch ein - verbunden mit dem sich daraus vielleicht auch ergebenden höheren Ansehen dieses Berufststandes - sind alle Bemühungen und Investitionen in Standardisierungs- und Normierungsaktivitäten sicherlich gerechtfertigt.
Dr.-Ing. Wolfgang Sturz, Reutlingen
Interessante Internet-Auftritte zum Thema Normen in der Sprachenindustrie:
http://www.dit-online.com/
Deutsches Institut für Terminologie
http://www.dttev.org/
Deutscher Terminologietag
http://www.radt.org/
Rat für deutschsprachige Terminologie
Das Leipziger Tor zur Welt des Dolmetschens und Übersetzens
http://www.transline.de/Qualitaet-Preis-Gestaltung/
Informationen rund um die Qualitätssicherung in der
Übersetzungsindustrie
http://www.transforum.de/
Dialog zwischen Praxis und Lehre des Übersetzens und
Dolmetschens
http://www.euatc.org/
European Union of Associations of Translation Companies
Hier finden Sie eine Kurzbiographie des Autors Dr.-Ing. Wolfgang Sturz.
Hinweis: Bringen Sie Licht in den Dschungel Ihrer Unternehmens-Ressourcen. Öffnen sie unerkannte Informationsquellen und machen Sie sich das Wissen Ihrer Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu nutze. Unser Schwester-Unternehmen Steinbeis-Wissensmanagement und Kommunikation kann sie bei diesem Prozess unterstützen.